Im Nordwesten - Nach der Aufnahme der Küstenautobahn A 20 zwischen Westerstede (Ammerland) und dem schleswig-holsteinischen Glückstadt in den Bundesverkehrswegeplan reichen die Reaktionen von großer Freude bis hin zu völligem Unverständnis. Die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer etwa begrüßt, „dass sich wichtige Infrastrukturprojekte wie die Küstenautobahn A 20 im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 wiederfinden.“

Gegner des Verkehrsprojektes indes sehen das Ende der A 20 nahen: Sie sei unwirtschaftlich und stelle ein großes Risiko für die Umwelt dar, wie dem Entwurf des Bundesverkehrswegeplans zu entnehmen sei. „Dieser Entwurf ist nur ein Entwurf. Er sagt nichts über die tatsächliche Finanzierung oder gar den tatsächlichen Bau einer Autobahn aus“, stellt Uwe Schmidt, Sprecher der Initiativen gegen die A 20, klar.