Steimbke - In der niedersächsischen Gemeinde Rodewald gibt es nachweislich eine erhöhte Krebserkrankungsrate, allerdings ist die Ursache weiterhin unklar. Samtgemeindebürgermeister Knut Hallmann (SPD) sagte, er sei besorgt. Aber es dürfe keinen Platz für Panik und Hysterie geben.
Signifikant über dem statistischen Wert liegt laut des Deutschen Kinderkrebsregisters die Zahl der Krebsneuerkrankungen im Blutbild bei Kindern unter 15 Jahren: In der Samtgemeinde Steimbke waren es von 1987 bis 2014 sechs Fälle, wobei nur 1,7 Fälle erwartet worden seien. Vier von ihnen wohnten in Rodewald, wo statistisch lediglich 0,6 Fälle erwartet wurden.
