Hannover - Niedersachsen wehrt sich gegen eine Rückforderung des Bundes von 21 Millionen Euro aus Mitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes für arme Familien. Wie Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) mitteilte, will der Bund die für das Jahr 2012 gezahlten Mittel zurückfordern, weil niedersächsische Kommunen das Geld erst 2013 ausgegeben haben.
Dagegen lege das Land Widerspruch ein, sagte Rundt. Die Forderung sei unberechtigt: „Wir setzen uns für die Ansprüche der Kommunen mit Nachdruck ein.“ Zugleich bereite das Land eine Klage gegen den Bund in dieser Sache vor.
