Hannover - Der niedersächsische Landtag hat am Mittwoch das neue Mediengesetz mit den Stimmen der Regierungskoalition beschlossen. Gegenüber dem Entwurf vom November 2015 wurden dabei verschiedene Änderungen vorgenommen. Das betraf insbesondere die Zusammensetzung der Versammlung der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. So sollten ursprünglich die Vertreter der Unternehmer, zwei Vertreter der Handwerker und der Familien keinen Sitz mehr erhalten. Die Freien Berufe sollten geschwächt werden. Neu in der Versammlung sind nun unter anderem die drei islamischen Verbände Schura und Ditib sowie die Aleviten, der Lesben- und Schwulenverband und der BUND.