Der Austritt von Rolf Grimm aus der UWG Jade ist die logische Konsequenz aus seiner Unterstützung der Bürgermeisterkandidatin Tina Janßen. Grimm mag ehrenwerte Gründe gehabt haben, sich für die Verwaltungsfrau stark zu machen, er hat aber dabei die Grundregel demokratischen Zusammenlebens außer Acht gelassen. Die UWG hatte sich mehrheitlich für Henning Kaars entschieden, diese Mehrheitsmeinung hätte er zumindest nach außen akzeptieren müssen. Immerhin war er als stellvertretender UWG-Vorsitzender sowie als Vorsitzender der UWG-Fraktion ein prägendes Gesicht dieser Wählergemeinschaft.
Nun will er zunächst als Einzelkämpfer weitermachen. Spätestens, wenn er erkennen muss, wie wenig er in dieser Rolle bewegen kann, wird er sich der CDU/FDP-Gruppe anschließen. Seine Nähe zu ihr hat er im Wahlkampf durch gemeinsame öffentliche Auftritte bereits deutlich gemacht.
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