Goslar/Osterode - Die Jäger haben in Niedersachsen so viele Rothirsche geschossen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Im Jagdjahr 2013/2014 wurden landesweit 8238 Stück Rotwild erlegt. Das sind dem Landesjagdbericht zufolge 606 Stück mehr als im Vorjahr. Anfang der 1990er Jahre waren in Niedersachsen zuletzt ähnlich viele Rothirsche geschossen worden.
Trotz der hohen Abschusszahl wächst die Population weiter, fürchtet der Rotwildring Harz. Für die Waldwirtschaft ist dies ein großes Problem, weil die Tiere auf der Suche nach Futter die Rinde von Bäumen abschälen. Dadurch werden die Stämme zum Teil irreparabel beschädigt. Deshalb sollen die Abschusszahlen weiter erhöht werden.
