Hannover - Die niedersächsische Polizei gibt nach Auskunft des Innenministeriums seit etwa zwei Jahren keine personenbezogenen Daten mehr an andere Behörden weiter. In den Verlaufsberichten etwa zu Demonstrationen werde höchstens festgehalten, dass Medienvertreter anwesend waren, sagte ein Sprecher. Ein Anwalt hatte geklagt. Demnach habe die Göttinger Polizei jahrelang Personendaten an den Verfassungsschutz verschickt. Er klagte gegen die standardmäßige Weitergabe von Daten zu Demonstranten und Medienvertretern.
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