Remlingen - Bei Bohrarbeiten im Atommülllager Asse ist die Hand eines Beschäftigten radioaktiv kontaminiert worden. Die gemessene Radioaktivität habe aber deutlich unter dem zulässigen Grenzwert gelegen, sagte am Freitag eine Sprecherin des Bundesamtes für Strahlenschutz.
Ein gesundheitlicher Schaden für den betroffenen Mann könne ausgeschlossen werden. Der Sprecherin zufolge ereignete sich der Vorfall bereits Anfang November auf der 750-Meter-Sohle des Bergwerks, wo derzeit Bereiche vor zwei Kammern mit Atommüll stabilisiert werden. Die Bohrmannschaft habe nach Hohlräumen gesucht, um diese dann mit Beton zu verfüllen. Dabei sei radioaktives Bohrmehl entdeckt worden.
