Von Hartmut Kern
Frage:
Herr Flick, Sie sind Oberleutnant zur See und als Wehrdienstberater in Oldenburg tätig. Ist die Bundeswehr immer noch ein gefragter Arbeitgeber?Flick:
Ja, denn die Bundeswehr bietet vielfältige Möglichkeiten gerade für junge Menschen. Neben hochqualifizierten Ausbildungen ist die Verwendung als Soldatin oder Soldat auf Zeit geprägt von abwechslungsreichen Tätigkeiten und hoher Verantwortung schon in jungen Jahren – und das Ganze in einem anspruchsvollen Arbeitsumfeld.Frage:
Sind die Bewerber auch alle geeignet?Flick:
Wir suchen zurzeit gerade für die Offizierslaufbahn verstärkt Bewerber mit gutem Abitur oder Fachhochschulreife. Natürlich erfüllen nicht alle Bewerber die Anforderungen der Auswahlprüfungen. Denen, die es schließlich geschafft haben, bieten wir bei fester Bezahlung die Möglichkeiten für ein Studium oder eine beruflich Ausbildung. Hinzu kommt eine unentgeltliche medizinische Versorgung.Frage:
Und was müssen die Bewerber als Gegenleistung erbringen?Flick:
Erforderlich ist eine Verpflichtung für acht bis zwölf Jahre bei der Bundeswehr. Und im Anschluss daran bieten sich in der Regel auch gute weitere Berufsmöglichkeiten im zivilen Bereich. Der Bewerbungsschluss für Offiziersanwärter für eine Einstellung im Sommer diesen Jahres ist am 28. Februar. Gute Chancen haben im Augenblick auch Frauen, da die Bundeswehr bei gleicher Eignung und Leistung Frauen bevorzugt einstellt, um den prozentualen Anteil in den Streitkräften zu erhöhen.Thema: Ausbildung als Zeitsoldat
Holger Flick, Wehrdienstberater
