Braunschweig/Hameln - An vier Orten hat der Künstler Gunter Demnig am Mittwoch in Braunschweig seine „Stolpersteine“ verlegt. Sie erinnerten an jüdische Familien, die Opfer des Nationalsozialismus wurden, teilte der Verein „Stolpersteine für Braunschweig“ mit. In der Stadt lebten den Angaben zufolge vor dem Jahr 1933 etwa 1200 Juden, nach 1945 seien es nur noch einige wenige gewesen.
Bereits am Dienstag hatte Demnig in Salzhemmendorf und Hemmendorf bei Hameln insgesamt 18 „Stolpersteine“ in den Boden eingelassen. Rund 30 Konfirmanden informierten dabei über die Schicksale der jüdischen Familien.
