OLDENBURG - Lob von höchster Stelle gab es am Montag für die Finanzbehörden in Oldenburg. Bei seinem Besuch im Finanzamt und im Amt für Großbetriebsprüfungen bescheinigte Niedersachsen Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) der Behörde „eine gut organisierte Verwaltung mit durchweg motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“.
Mit einem Steueraufkommen von 1,2 Milliarden Euro im vergangenen Jahr verzeichnen die Oldenburger Behörden nach Hannover die zweithöchsten Einnahmen unter den 57 Finanzämter in Niedersachsen. Dies sei zugleich ein Beweis für die hohe Wirtschaftskraft der Region. Vorbildlich sei auch die Zahl von 27 Auszubildenden bei rund 280 Mitarbeitern im Oldenburger Finanzamt, stellte der Minister fest.
Möllring musste aber auch Hinweise auf bauliche Mängel mit nach Hannover nehmen. Schäden an der Fassade des Finanzamtes, undichte Fenster und erneuerungsbedürftige Einbauschränke sind die wichtigsten Punkte, die es zunächst abzuarbeiten gilt. In diesem Jahr rechnet der Minister allerdings beim Finanzamt genau so wenig mit Ergebnissen wie bei den Plänen für ein neues Justizzentrum in Oldenburg. Gelöst werden müssen auch noch Probleme bei der Vernetzung der einzelnen Computersysteme.
