OLDENBURG - Der Warschauer Historiker Wlodzimierz Borodziej bekommt den mit 10.000 Euro dotierten Carl-von-Ossietzky-Preis 2010 für Zeitgeschichte und Politik der Stadt Oldenburg. Die schwierige deutsch-polnische Geschichte des 20. Jahrhunderts stehe im Mittelpunkt seiner Arbeit. Borodziej sei überzeugt, dass die deutsch-polnische Aussöhnung zentrales Element im Prozess der europäischen Einigung sei, begründete die Jury die Entscheidung. Dies teilte die Stadt am Dienstag mit.

Mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis werden Arbeiten oder Menschen ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise mit Leben und Werk Ossietzkys oder dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus befassen. Die Preisverleihung alle zwei Jahre ist immer am 4. Mai, dem Todestag Ossietzkys. Zuletzt wurde die Schriftstellerin und Journalistin Inge Deutschkron ausgezeichnet.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch in Ihrer NWZ.