OLDENBURG/HANNOVER - Im Tarifkonflikt für die rund 36 000 Beschäftigten der Diakonie in Niedersachsen haben sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer angenähert. Der Diakonische Dienstgeberverband stellte am Donnerstag ein neues Angebot über rund fünf Prozent mehr Gehalt vor. Jetzt seien nur noch wenige Punkte offen, sagte Arbeitgebersprecher Joachim von der Osten von der Oldenburger Diakonie. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 20. April in Hannover.

Arbeitnehmersprecher Jürgen Wenzel (Oldenburg) bestätigte die Annäherung. Gleichwohl glaube er noch nicht an einen raschen Abschluss. Die Arbeitnehmer verlangten noch einen halben Prozentpunkt mehr, also 5,5 Prozent. Ursprünglich hatten sie acht Prozent gefordert.

Deutschlandweit stockt der Tarifkonflikt in der Diakonie seit einem Jahr. Die Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Niedersachsen hatten deshalb vereinbart, einen eigenen Abschluss zu verhandeln. Dieser könnte dann bundesweit Pilotcharakter haben.

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