OLDENBURG - OLDENBURG/DRU - Der Bezirksverband Weser-Ems des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) hat den bisherigen Bezirksvorsitzenden und früheren Regierungsvizepräsidenten Dieter Boll und den langjährigen Geschäftsführer Christoph Neumann-Silkow verabschiedet. Bei einer Feierstunde würdigte der seit November amtierende neue VDK-Bezirksvorsitzende und Oldenburger Oberbürgermeister Dietmar Schütz das große Engagement beider Männer für Frieden und internationale Verständigung. Nachfolgerin von Neumann-Silkow ist Margret Schubert, ehemalige Kommunaldezernentin bei der Bezirksregierung Weser-Ems.

Boll, der das Amt des Bezirksvorsitzenden im März 2003 angetreten hatte, habe diese Aufgabe zu seinem ganz persönlichen Anliegen gemacht, sagte Schütz. Der scheidende Vorsitzende habe die Hauptverwaltungsbeamten in Stadt und Land von der zukunftsorientierten Arbeit des Volksbundes überzeugen können. Dank dieses Einsatzes konnten viele Projekte und Seminare in Weser-Ems erst realisiert werden. Als Anerkennung wurde Boll mit der Spinoza-Medaille des VDK ausgezeichnet.

Die zehnjährige Amtszeit des Geschäftsführers Neumann-Sikow sei insbesondere mit der erfolgreichen Haus- und Straßensammlung des VDK verbunden, die einen Großteil des Jahresetats von 1,25 Millionen Euro ausmache, sagte Schütz. Darüber hinaus habe es Neumann-Silkow verstanden, viele lokale Entscheidungsträger für die Sache des VDK zu gewinnen.