OSNABRüCK - OSNABRÜCK/DPA - Mehr als 11 000 Menschen sind am kommenden Sonntag, 23. April, in Osnabrück von der Entschärfung zweier Kriegsbomben betroffen. Wie die Stadt mitteilt, müssen in mehreren Stadtvierteln wegen der Bergung der Blindgänger die Bewohner ihre Häuser verlassen. Die Entschärfung der beiden Bomben solle nacheinander erfolgen und werde sich bis in den Nachmittag hinziehen.

Die Experten vermuten zwei fünf Zentner schwere Weltkriegsbomben im Erdreich. Vormittags müssen im Bereich Wüste-Kalkhügel etwa 6500 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Am frühen Nachmittag sollen etwa 4900 Bürger in der Neustadt ihre Häuser räumen.

Für die Bergung und Entschärfung der Blindgänger plant die Stadtverwaltung jeweils etwa zweieinhalb Stunden ein. Da die Bomben bei Bauarbeiten direkt neben einer Bahnlinie gefunden wurden, werden die Arbeiten auf den Bahnfahrplan abgestimmt.

Bis 16 Uhr solle die Aktion beendet sein, sagte der Sprecher. Die Stadt richtet Notunterkünfte in einem Schulzentrum ein.