OVELGöNNE - Nur mit Beharrlichkeit und Engagement vieler Beteiligter entwickelt sich die Werk- und Lebensgemeinschaft Ovelgönner Mühle weiter. Dieser gemeinschaftliche Einsatz wird belohnt: Am Donnerstag nahmen Thorsten Abbinghoff und Ilka Morr für die Mühle einen Scheck über 1600 Euro entgegen, den Hans Riedel von der Gesellschaft Parlament aus Wuppertal überreichte. „Das wird der Grundstock für unseren Garten hinter der neuen Wäscherei“, wusste Morr gleich einen Verwendungszweck für den unerwarteten Geldsegen. „Als kleine Einrichtung haben wir im Vergleich zu den großen nur ein sehr bescheidenes Budget“, verwies sie auf die Notwendigkeit von Spenden.

Hans-Peter Eiche, dessen Ziehsohn in der Einrichtung lebt, hatte den Verein aus Wuppertal auf die Ovelgönner Mühle aufmerksam gemacht – nicht zuletzt, weil viele Wuppertaler hier leben.

Die Gesellschaft Parlament ist ein Zusammenschluss von Menschen, die den kulturellen Austausch und die Geselligkeit auf christlicher Grundlage pflegen. Der Verein wurde 1845 ursprünglich gegründet, um Katholiken in der Diaspora zusammen zu bringen. Mittlerweile werden aber Interessierte aller Glaubensrichtungen aufgenommen.

Hans Riedel, der gemeinsam mit seiner Frau Maria sowie mit Hans-Peter Eiche und Silvia Abbinghoff zur Spendenübergabe angereist war, kündigte an, dass die Spende keine einmalige Gabe bleiben muss. „Wir kommen wieder“, zeigte er sich sehr angetan von der Einrichtung.