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Pferde Heißer Streit um Brandzeichen für Pferde

cki
HANNOVER - Das geplante Verbot des Brandzeichens zur Kennzeichnung von Pferden löst in Niedersachsen Proteste aus. „Wir haben kein Verständnis für Frau Aigners Pläne“, betont der Geschäftsführer der Gesellschaft Pferdeland Niedersachsen (Verden), Enno Hempel, im Gespräch mit der

NWZ

.

Eine fälschungssichere, gut sichtbare Identifikation von Pferden sei unerlässlich, erklärt der Sprecher des Dachverbands niedersächsischer Pferde- und Pferdezüchterverbände mit mehr als 50 000 Mitgliedern. Die Implantation von Transpondern („chippen“) sei nicht ausgereift und zudem für Fohlen schmerzhafter als der Heißbrand.

Auslöser der Proteste ist die geplante Tierschutzgesetzreform, die das Bundeskabinett kürzlich einstimmig beschlossen hat. Danach soll die Ausnahmeerlaubnis für Schenkelbrand zum Schutz der Tiere aufgehoben werden.

Ministerpräsident David McAllister (CDU) signalisiert Verständnis für die Züchter. „Das Brandzeichen hat als Markenzeichen für die hohe Qualität der in Niedersachsen gezüchteten Pferde eine sehr große Bedeutung“, sagte McAllister der

NWZ

 . Alternative Kennzeichnungsmethoden müssten sorgfältig wissenschaftlich geprüft werden.
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