Oldenburger Land - Mit gezielten Aktionen an mehr als 140 Orten im Oldenburger Land ist die Polizei gegen Aggressionsdelikte im Straßenverkehr vorgegangen. Die Beamten kontrollierten von Mittwoch, 6 Uhr, bis Donnerstag, 6 Uhr, 27 000 Autos, Lastwagen, Busse und Motorräder und stellten dabei über 2100 Verstöße fest, in mehr als 2000 Fällen war überhöhte Geschwindigkeit der Grund. 503 Verkehrsteilnehmer müssen jetzt mit einem Bußgeldverfahren rechnen.
Statt der erlaubten 70 Stundenkilometer war ein Motorradfahrer mit 143 „Sachen“ auf der K 125 im Bereich Syke unterwegs, ein weiterer sogar mit 173 km/h. Beide Raser müssen neben einem Fahrverbot auch mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.
Nicht nur mit überhöhter Geschwindigkeit, sondern auch aufgrund seines fehlenden Führerscheins fiel ein 16-Jähriger im Landkreis Vechta auf. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein.
Neben Temposündern gerieten auch Drängler in den Fokus der 160 Kontrolleure. Auf der A 28 bei Varel (Friesland) fuhr ein Autofahrer mit 184 Kilometern pro Stunde und hielt dabei nur einen Abstand von 24 Metern zum Vordermann ein. Den Drängler erwartet ein Fahrverbot.
Die Polizeidirektion Oldenburg kündigt weitere Kontrollen an, um Bürger für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit zu sensibiliseren.
