RASTEDE - RASTEDE - Die Verkehrsmessungen, die demnächst in Rastede beginnen (die NWZ berichtete), werden auch Erkenntnisse darüber geben, ob die Zahl der Lastzüge im Ort gegenüber der letzten Zählung vor vier Jahren überproportional gestiegen ist.

Das „gefühlte“ Verkehrsaufkommen erschreckt bereits jetzt die CDU-Fraktion im Rasteder Gemeinderat: „Die Auswirkungen der LKW-Maut sind auch deutlich im Rasteder Ortszentrum zu erkennen“, beklagt Fraktionsvorsitzender Hans-Gerold Finkeisen: „Die Oldenburger Straße wird zunehmend von schweren Lastzügen frequentiert, die dafür verantwortlich sind, dass es verstärkt zu Staus und Behinderungen gekommen ist.“

Die belebte Einkaufsstraße müsse daher neben dem schon zuvor vorhandenen Ziel- und Quellverkehr einen zusätzlichen Durchgangsverkehr verkraften, für den die Oldenburger Straße nicht ausgelegt sei. Diese „unhaltbare Situation“ mache auch das Einkaufen unattraktiver.

Um die negative Entwicklung zu stoppen, appelliert die Fraktion an die Gemeindeverwaltung, vom Gesetzgeber Sofortmaßnahmen zur Verkehrslenkung einzufordern:

„Wir müssen jetzt den Druck ausüben, damit die von der SPD geführte Bundesregierung reagiert und die mit Einführung der LKW-Maut verbundenen Probleme behebt“, so Finkeisen.

Die Gemeinde hat bereits ein Verkehrsmodell in Auftrag gegeben. In den nächsten Tagen beginnen Messungen, die ersten Aussagen und Lösungsmöglichkeiten sollen im Sommer erörtert werden.