RASTEDE - Die Unabhängigen haben „schon immer eine Gewichtsbeschränkung gewollt“. Sie kämpfen weiter für ihre Ziele.
von wolfgang müller
RASTEDE - Die zunehmende Verkehrsbelastung auf der Oldenburger Straße und damit der Rasteder Ortsdurchfahrt „haben wir schon immer moniert und uns für eine Gewichtsbeschränkung ausgesprochen“, erklären die Ratsmitglieder der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) zur aktuellen Situation, die sich seit Einführung der Mautgebühr offensichtlich verschärft hat (die NWZ berichtete). Um Mautgebühren zu sparen, würden etliche Lastzüge „über Land“ fahren, wobei übrigens nicht nur Rastede selbst, sondern beispielsweise auch Loy noch stärker als schon zuvor belastet werde. Die Bemühungen um eine bessere Ausschilderung an den Autobahnabfahrten müssten fortgesetzt werden.In Rastede fordert die UWG eine Gewichtsbeschränkung nicht nur für die Oldenburger Straße (wobei es Zeiten für die Anlieferung geben müsse), sondern auch für die Baumgartenstraße, „die von LKW-Fahrern zu oft genutzt wird, um zwischen Oldenburger und Kleibroker Straße die Ampelkreuzung zu umgehen.“
Die UWG in Rastede sieht ihrem zehnjährigen Bestehen entgegen; im nächsten Jahr soll es gefeiert werden, erklärte Vorsitzender Egon Düser kürzlich in der Jahreshauptversammlung. Er und Zörgiebel kündigten an, „die erfolgreiche Politik fortzusetzen, die im vergangenen Jahr mit dem Bürgerbegehren zum Erhalt des Marktplatzes an seinem jetzigen Standort einen Höhepunkt erlebte“. Gegen eine Aufwertung des Kögel-Willms-Platzes sei nichts einzuwenden, „aber nicht als Parkplatz oder als Asphaltfläche für den Wochenmarkt“. Düser und Zörgiebel ginge in ihrem Rückblick auch auf die Trennung von der Ammerland-UWG ein: „Politisch war das die richtige Entscheidung.“
Bei den Wahlen gab Horst Hillje das Amt des zweiten Vorsitzenden an Lothar Lachmann ab. Düser dankte seinem bisherigen Stellvertreter, der von Anfang an die Geschicke der UWG mitgeleitet habe.
