NWZ
berichtete) schlägt Kreistagsmitglied Walter Erfmann (Vorsitzender Unabhängige Wählergemeinschaften Wesermarsch) vor. Aus Verantwortung für die Menschen und die nachfolgenden Generationen sollte die Bundesrepublik schnellstens zu ihrem ursprünglichen Ziel, dem Ausstieg aus der Atomenergie, spätestens bis zum Jahr 2020 zurückkehren, heißt es in seiner persönlichen Stellungnahme.Nach den Worten von Walter Erfmann sollte die „ohne Beteiligung des Bundesrats beschlossene Laufzeitverlängerung“ gestoppt und unverzüglich dauerhaft zurückgenommen werden. Die Kosten der Endlagerung und alle übrigen Folgen der Kernenergie-Produktion seien den Betreibern der kerntechnischen Anlagen anzulasten.
Wie Walter Erfmann weiter ausführt, soll der europaweite Ausstieg aus der Kernenergie auf der Ebene der Europäischen Union vorangetrieben werden. Die EU soll nach seinen Worten auch darauf einwirken, den Bau aktueller Kernkraftwerke einzustellen und weltweit für den Ausstieg zu werben.
Dass geeignete Vorkehrungen getroffen werden müssten, um die radioaktive Belastung aus Japan auf dem Luft- und Seeweg nach Deutschland zu verhindern, fordert Walter Erfmann ebenfalls.
