Hannover - Ein niedersächsischer Richter soll mit Daten für das zweite juristische Staatsexamen gehandelt haben. Nach einem Bericht der „Welt“ soll er über Jahre Themen an niedersächsische Examenskandidaten verkauft und dafür von jedem einige Tausend Euro kassiert haben. Gegen den Mann werde wegen Korruptionsverdachts ermittelt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Verden am Montagabend. Nach seiner Flucht sei er am Montag in Mailand festgenommen worden. Die Auslieferung sei beantragt. Auch gegen Referendare werde nun ermittelt.