Hannover - Rund 106 Millionen Euro sollen Niedersachsens Städte und Gemeinden in diesem Jahr für die städtebauliche Erneuerung bekommen. Land und Bund wollen davon etwa 62,7 Millionen Euro zur Verfügung stellen, kündigte Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Cornelia Rundt (SPD) am Mittwoch in Hannover an. Der Eigenanteil der Gemeinden liege bei 31,4 Millionen Euro, die zweckgebundenen Einnahmen etwa durch Anliegerbeiträge im Straßenbau betrügen rund 11,5 Millionen Euro.
„Der gesellschaftliche Wandel stellt unsere Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen“, sagte Rundt nach Ministeriumsangaben. Die Fördermittel seien gut investiertes Geld, um die Kommunen fit für die Zukunft zu machen. Außer Programmen für den demografischen und wirtschaftlichen Wandel sollen auch Projekte gefördert werden, die die Lebensbedingungen in sozial benachteiligten Gebieten verbessern.
