[SPITZMARKE]HANNOVER - HANNOVER/DPA - Über das Lastwagen-Fahrverbot gegen Feinstaub in Hannover gibt es weiterhin Streit zwischen der Stadtverwaltung und dem niedersächsischen Umweltministerium. Hannovers Umweltdezernent Hans Mönninghoff (Grüne) und der Staatssekretär im FDP-geführten Umweltministerium, Christian Eberl, konnten sich bei einem Gespräch nicht auf eine gemeinsame Linie einigen. Einigkeit bestehe aber über andere Mittel zur Feinstaubbekämpfung, wie die Nassreinigung von Straßen und eine Tempobeschränkung auf 40 Stundenkilometer, hieß es gestern in einer gemeinsamen Erklärung.
Zwischen Mönninghoff und Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) war es vor rund zwei Wochen zu einem Streit über die Konsequenzen aus der hohen Feinstaubbelastung in Hannover gekommen. Sander hatte ein Fahrverbot für LKW auf der betroffenen Straße gefordert. Mönninghoff befürchtet, dass ein Fahrverbot zu mehr Schadstoffausstoß führt.
