Braunschweig - Eine deutsch-türkische Familie ist vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig mit einer Klage gescheitert, ihren ausländisch klingenden Nachnamen ändern zu dürfen.

Das Gericht teilte am Freitag mit, dass die Eltern damit argumentierten, dass der türkische Nachname zu Diskriminierungen ihrer Kinder in der Schule geführt habe. Das Argument reichte dem Gericht allerdings nicht aus. Zuvor hatte auch das Standesamt Braunschweig den Antrag abgelehnt, vom türkischen Familiennamen des Vaters auf den deutschen Namen der Mutter wechseln zu dürfen.