VERDEN/BERLIN - Die Bundestags- und Landtagsabgeordneten der niedersächsischen SPD wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren und kommen vom 4. bis 5. Februar 2010 in Verden zu einer Klausurtagung zusammen. Das Treffen bildet den Auftakt zu einer Reihe gemeinsamer Aktionen, die dazu dienen sollen, die politische Arbeit der SPD-Abgeordneten im Bund und im Land besser zu vernetzen.

Ziel sei es, Intensität und Koordinierung der gemeinsamen Oppositionsarbeit gegen Schwarz/Gelb in Berlin und Hannover zu verbessern. Zudem wollen die Abgeordneten in einer 100-Tage-Bilanz die Auswirkungen der Politik der neuen Bundesregierung auf den Nordwesten Deutschlands dokumentieren.

„Die niedersächsische SPD will Synergieeffekte nutzen, um die Bundes- und Landesregierung besser zu kontrollieren. Wir wollen in diesem Jahr unsere Kräfte bündeln und der Zusammenarbeit eine neue Struktur geben, um der falschen Politik von CDU und FDP noch wirkungsvoller entgegentreten zu können“, sagte der Vorsitzende der SPD-Landesgruppen Niedersachsen/Bremen im Deutschen Bundestag, Holger Ortel (Delmenhorst) dieser Zeitung.

Wolfgang Jüttner, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, betonte: „Auf der gemeinsamen Klausurtagung wird es schwerpunktmäßig um die Sozial-, Finanz- und Infrastrukturpolitik gehen. Aber natürlich kommen auch die Bildungs- und die Umweltpolitik zur Sprache. Diese Politikfelder werden von der Landesregierung besonders stiefmütterlich behandelt – mit katastrophalen Folgen für das Land und seine Bürger."