Westerstede - Die Bundesregierung hat eine Hilfsaktion für Schwerverletzte des syrischen Bürgerkriegs gestartet. Sieben Menschen aus dem Krisenstaat, davon fünf Frauen und zwei Männer, sollen an diesem Montagabend gegen 19 Uhr im Westersteder Bundeswehrkrankenhaus eintreffen. Bei der Betreuung von Kriegsverletzten verfügt man in Westerstede bereits über hinreichende Erfahrung. Auch Kämpfer aus Libyen wurden hier vor einiger Zeit wieder gesund.

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, sollten insgesamt 36 Schwerstverletzte mit einem speziell ausgestatteten Airbus der Bundeswehr nach Deutschland gebracht werden. Sieben Patienten werden im Die Syrer seien bisher in Jordanien versorgt worden. Nun sollen sie in Bundeswehr-Krankenhäusern in Berlin, Hamburg, Ulm und Westerstede behandelt werden.

In Syrien kämpfen seit über zwei Jahren Rebellengruppen gegen die Regierung von Präsident al-Assad. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind inzwischen mehr als 70.000 Menschen getötet worden. Mehr als eine Million Syrer sind aus dem Land geflohen.