[/VORSPANN][VORSPANN] - WILHELMSHAVEN/DPA - Mit dem Einrücken der ersten Rekruten in die Wilhelmshavener Ebkeriege-Kaserne hat vor 50 Jahren der Aufbau der Bundesmarine begonnen. Die Freiwilligen traten am 2. Januar 1956 ihren Dienst in einer Lehrkompanie an.
Kurz zuvor hatte die NATO den Umfang der bundesdeutschen Streitmacht gebilligt: 142 Schiffe, darunter zwölf U-Boote, 18 Zerstörer und Geleitschiffe sowie 58 Flugzeuge sollten im Kriegsfall die Ostseezugänge sichern und feindliche Seewege unterbrechen. Viele ehemalige Soldaten der neuen Flotte waren im Zweiten Weltkrieg bereits in der Kriegsmarine aktiv gewesen.
Danach räumten sie von Juni 1945 an unter alliiertem Befehl zunächst Minen aus der Nord- und Ostsee. Später stellte die US-Navy eine norddeutsche Unterstützungseinheit auf, die aus altgedienten Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften bestand. Im Juni 1956 nahm schließlich das „Kommando der Flottenbasis“ der neuen Bundesmarine im traditionsreichen Stützpunkt Wilhelmshaven die Arbeit auf.
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