Hannover - Die industrienahe Hans-Joachim-Martini-Stiftung soll jahrelang die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) über Preisgelder sowie Studienfinanzierungen unterstützt haben. Die Zusammenarbeit der Stiftung und der Behörde mit Sitz in Hannover geht aus Akten hervor, die WDR, NDR und „Süddeutscher Zeitung“ vorliegen. So sollen teils umstrittene Studien zum möglichen Atomendlager Gorleben, zu Fracking und Klimawandel unter zweifelhaften Umständen entstanden sein. Die Studien und Gutachten müssten nun geprüft werden, forderte Umweltminister Stefan Wenzel.
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