Oldenburg/Hannover - Niedersachsen organisiert die Arbeit der Wasserschutzpolizei neu und lässt die Küste künftig von der Polizeidirektion Oldenburg überwachen. Bisher war der zentrale Sitz für diesen Bereich in Hannover angesiedelt. Oldenburg sei schon jetzt für maritime Bedrohungslagen an der gesamten niedersächsischen Küste zuständig, teilte Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Dienstag mit. Mit der geplanten Neuordnung ergäben sich kurze Wege und Synergien für den täglichen Dienst, etwa bei den polizeilichen Kernaufgaben Gefahrenabwehr, Kriminalitätsbekämpfung und Einsatzbewältigung.

Die Standorte Emden, Brake, Stade und Wilhelmshaven bleiben nach weiteren Angaben als Stationen der Wasserschutzpolizei erhalten. Als gemeinsame Einrichtung der fünf Küstenländer arbeitet auch weiterhin die Leitstelle in Cuxhaven.

Für die Wahrnehmung der Aufgaben an Binnengewässern sind bereits heute die vier regionalen Polizeidirektionen Göttingen, Hannover, Lüneburg und Osnabrück zuständig. Dort bleiben Standorte in Nienburg, Hannover, Scharnebeck und Meppen.