Jerusalem - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat zum Abschluss seines Nahost-Aufenthalts die Altstadt von Jerusalem besucht. Er ließ sich am Dienstag unter anderem die Grabeskirche und die Klagemauer zeigen. „Das hier ist ein durch und durch historischer Ort. Man merkt, dass Jerusalem Zentrum der drei Weltreligionen ist“, sagte Weil.

Der SPD-Politiker war seit Sonnabend in Israel und in den Palästinensergebieten in seiner Funktion als Bundesratspräsident unterwegs. Höhepunkte waren Gespräche mit dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres und dem palästinensischen Regierungschef Rami Hamdallah. Weil besuchte auch die zentrale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. „Dies waren sehr intensive Tage. Ich habe zum Ausdruck gebracht, dass alle 16 Bundesländer intensiv daran arbeiten, dass die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel gut und lebendig sind“, sagte Weil. Die aktuelle Lage zwischen Israelis und Palästinensern bezeichnete er als „sehr schwierig“.

„Deshalb ist es extrem wichtig, dass man von außen immer wieder zum Ausdruck bringt, wie groß das Interesse an einem dauerhaften Frieden in der Region ist.“