Hannover - Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil wird von diesem Sonnabend an für einige Tage die Vertretung von Bundespräsident Joachim Gauck übernehmen. Anlass ist Gaucks Urlaub, der bis zum 17. April geht. Praktische Konsequenzen hat die Vertretung für Weil laut Staatskanzlei keine, es gebe keine Termine.

Artikel 57 des Grundgesetzes regelt die Vertretung des Bundespräsidenten „im Falle seiner Verhinderung“ durch den Präsidenten des Bundesrates. Dieses turnusmäßig wechselnde Amt hat momentan Weil seit dem 1. November inne. Da Weil am 14. April aber selbst auf Auslandsreise ist, muss auch er sich vertreten lassen.