WILHELMSHAVEN - Die lang andauernden Querelen um den Bau des Wilhelmshavener Containerhafens Jade-Weser-Port sollen jetzt mit einem neuen Geschäftsführer ein Ende finden.
Am Freitag trat der Wasserbauingenieur Axel Kluth als Nachfolger von Helmut Werner und Jürgen Holtermann seinen Dienst an der Spitze der Realisierungsgesellschaft an. Kluth mochte sich zu seiner neuen Aufgabe noch nicht öffentlich äußern, sondern nutzte den ersten Arbeitstag zu internen Gesprächen. Kluth war in der Vergangenheit am Bau des neuen Berliner Bahnhofs und des größten Braunkohlenkraftwerks Europas in Neurath bei Düsseldorf beteiligt.
Unterdessen dauerte der Streit um den im Frühjahr 2007 entlassenen technischen Projektleiter Wolf-Dietmar Starke an. Der Chefplaner hatte am Donnerstag eine erneute fristlose Kündigung erhalten, um so seine gerichtlich angeordnete Weiterbeschäftigung zu verhindern. Die SPD-Fraktion im Landtag kritisierte die neue Kündigung. Das Wirtschaftsministerium versuche, das Arbeitsgerichtsurteil auf dreiste Art und Weise auszuhebeln.
