WILHELMSHAVEN - Die Fregatte „Emden“ hat am MIttwoch ihren Heimathafen

Wilhelmshaven verlassen und Kurs auf das Horn von Afrika genommen.

Das Schiff übernimmt dort im Rahmen der NATO-Operation „Enduring

Freedom“ (OEF)zum dritten Mal Aufgaben im Kampf gegen den

internationalen Terrorismus. An Bord befinden sich rund 200

Marinesoldaten, die von zahlreichen Angehörigen verabschiedet wurden.

Die „Emden“ soll Ende Juli zurückkehren. Der Auftrag bewege sich

im Rahmen des Bundestagsmandats und umfasse die Überwachung der

Seegebiete rund um das Horn von Afrika sowie den Indischen Ozean, teilte dei Marine mit.

Nach der 4900 Seemeilen langen Reise wird die Fregatte den Angaben

zufolge in zwei Wochen auf dem logistischen Stützpunkt in Djibouti

erwartet. Dort soll das Schiff zwischen den Einsätzen auf See in den

kommenden sechs Monaten zu Versorgungszwecken regelmäßig festmachen.

Zudem werde die „Emden“ weitere Häfen auf der südlichen arabischen

Halbinsel, im Roten Meer und im Indischen Ozean ansteuern und wolle

dort als Botschafter Deutschlands Flagge zeigen.