WILHELMSHAVEN - Die Grünen protestieren gegen die Ankunft des atomgetriebenen französischen Flugzeugträgers „Charles de Gaulle“, der – wie berichtet – an diesem Freitag in Cuxhaven eintreffen soll. Das von zwei Kernreaktoren angetriebene Schiff wird am Vormittag in Cuxhaven erwartet. Die Grünen kündigten Proteste und Mahnwachen an.
Die „Charles de Gaulle“ bleibt nach Angaben der Marine in Wilhelmshaven bis Sonntag in Cuxhaven. Dann nimmt der Flugzeugträger an dem Manöver „Brilliant Mariner“ in der Nord- und Ostsee teil, mit dem sich die französische Marine für eine schnelle Eingreiftruppe der NATO zertifizieren möchte. An dem Manöver beteiligen sich rund 6500 Soldaten aus elf NATO-Ländern. Die Übung dauert bis zum 22. April.
Die Kommandeure der internationalen Marine-Einheiten werden heute vom Wilhelmshavener Oberbürgermeister Eberhard Menzel (SPD) empfangen. Der Marinestützpunkt Wilhelmshaven dient als Anlauf- und Ausgangspunkt der Einheiten sowie als „logistische Drehscheibe“ der Übung.
Zum deutschen Kontingent gehört auch die Wilhelmshavener Fregatte „Karlsruhe“. Sie nimmt an dem NATO-Manöver teil und wird anschließend auf große Reise ins Mittelmeer und nach Kanada gehen.
