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Wilhelmshaven: 150 Mio. für zweigleisige Jade-Bahn

Marco Seng

WILHELMSHAVEN - Die Lösung für das drängendste Infrastrukturproblem im Nordwesten rückt näher. Nach Gesprächen von Ministerpräsident David McAllister (CDU) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet die Landesregierung, dass der Bund den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven mit einer Finanzspritze von 150 Millionen Euro anschieben wird.

Diese Summe, mit der auch ein Teil des Lärmschutzes finanziert werden soll, hatte das Land gefordert. Die Gesamtkosten für den Ausbau der Hafenhinterlandanbindung des Jade-Weser-Port werden auf rund 500 Millionen Euro beziffert.

NWZ-Spezial: Informationen, Bilder und Videos zum Jade-Weser-Port, dem Jadeport, Jadebay und dem JadeWeserPark.

„Das ist das Ergebnis, was wir uns wünschen“, sagte Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) der

NWZ

. Eine schriftliche Bestätigung des Bundes liegt laut Bode allerdings noch nicht vor. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Werner Kammer (Zetel) sieht eine Lösung „zum Greifen nahe“. SPD-Landeschef Olaf Lies (Sande) forderte die Landesregierung dagegen auf, sich nicht mit einer „Minimallösung“ abspeisen zu lassen.

Das Verkehrsministerium in Hannover will die Planungen für den Ausbau der Strecke bis Mitte 2011 abschließen. Zweigleisigkeit und Lärmschutz sollen bis 2012 fertig sein. Mit der Elektrifizierung der Strecke soll später begonnen werden. Auch der Ausbau der Umgehung von Sande sei erst bis 2014 zu erwarten, hieß es.

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