Frage:
Herr Schumacher, Sie sind Landesgeschäftsführer einer neuen Partei. Was sind die Ziele der Rentnerinnen und Rentner Partei?Schumacher:
Wie der Name schon sagt, stehen die Interessen von Rentnerinnen und Rentnern im Zentrum unserer Bemühungen. Die werden von den etablierten Parteien nicht richtig wahrgenommen. Insofern war es logisch, dass eine Partei entstand, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Politik so zu verändern, dass Deutschland wieder sozialgerechter gestaltet wird.Frage:
Was bedeutet das?Schumacher:
Wir wollen die Sozialsysteme so ändern, dass sowohl die Rente als auch das Gesundheitssystem gesichert sind. Unser Vorschlag: Alle Bürger müssten sich gleichermaßen an den Beiträgen in die Sozialsysteme beteiligen. So soll auch vermieden werden, dass Arme und Reiche immer stärker auseinander driften.Frage:
Wie sehen die Perspektiven für die neue Partei?Schumacher:
Die sind ausgesprochen gut. Nachdem die Rentnerinnen und Rentner Partei im vergangenen Jahr zunächst in Bayern gegründet wurde, hat sie einen beachtlichen Zulauf erlebt. Inzwischen gibt es mehrere Landesverbände – und auf unseren Informationsveranstaltungen werden immer mehr Interessierte bei uns. Mitglied. Deshalb habe ich auch keinen Zweifel daran, dass wir gute Chancen haben, bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr ein akzeptables Ergebnis zu bekommen.Weitere Infos unter www.
rentnerinnen-und-rentner-partei.de
thema: Interessen von Senioren
Dietrich Schumacher, Geschäftsführer Rentner-Partei in Niedersachsen
