WITTMUND - Niedersachsen will die Gefahr durch marode Weltkriegsmunition in der Nordsee von 2009 an neu untersuchen und bewerten. Das kündigte Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) am Freitag im ostfriesischen Wittmund an. Das Problem möglicher Munitionsunfälle könne sich auch auf den Tourismus auswirken. Die Landesregierung wolle das Thema gemeinsam mit den Fischern angehen. Wir nehmen das ernst und werden es zäh in Angriff nehmen.
Der Meeresbiologe Stefan Nehring hatte vergangene Woche vor den Gefahren
durch versenkte Weltkriegsmunition in der Nordsee gewarnt. Das Land
hat derzeit keine aktuellen Zahlen über Art und Menge der Altlasten.
Tödliche Gefahr aus tiefer See
