Wolfenbüttel - Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink ist auch vor dem Hintergrund der Asyldebatte in seiner Partei aus der CDU ausgetreten. Die Partei hätte sich gegen „Herrn Seehofers üble Attacken“ wehren müssen, sagte er mit Blick auf den Bundesinnenminister. Dessen Ziel sei es gewesen, zur Landtagswahl in Bayern „die AfD rechts zu überholen – und das auch noch ohne Erfolg beim Wähler“.

In seiner Austrittserklärung habe er seinen Schritt auch mit Entwicklungen in Niedersachsen begründet, sagte Pink. Den Rest habe ihm die von Landtagsvizepräsident Frank Oesterhelweg (CDU) angestoßene Debatte um die Gründung eines CSU-Landesverbands in Niedersachsen gegeben, ohne dass es eine Reaktion aus Hannover gegeben habe: „Das war ein Aufruf zur Spaltung der Partei, der mir klargemacht hat: Das ist nicht mehr meine Partei.“