Hannover/Bad Nenndorf - Die Gegner eines geplanten Nazi-Aufmarschs im niedersächsischen Bad Nenndorf haben am Montag vor Gericht einen Teilerfolg erzielt. Das erste Mal seit sieben Jahren könnten die Rechtsextremen am kommenden Sonnabend für ihren sogenannten Trauermarsch nicht mehr die zentrale Bahnhofsstraße nutzen, sagte der Sprecher des Verwaltungsgerichts Hannover. Vor dem Ziel des Nazi-Aufmarschs, dem Wincklerbad, dürfen sich jedoch sowohl Gegendemonstranten als auch Rechtsextreme mit zeitlichem Abstand versammeln.