Norden - Es hat wieder nicht geklappt: Die Leitungsposition des Norder Bauamtes ist weiterhin vakant – und das gleich an zwei Stellen. Denn durch die Neustrukturierung des Bauamtes und die Aufteilung in zwei Fachdienste, zum einen 3.1 Stadtentwicklung und 3.2 Bauaufsicht und Denkmalschutz, müssen gleich zwei neue Leitungsposten besetzt werden.
Neue Struktur soll Interesse wecken
Die Verantwortlichen erhoffen sich, dass die offenen Stellen für potenzielle Bewerber durch die neue Struktur interessanter werden. Denn ein Nachfolger für Mirko Wento, der vor der Spaltung der Fachdienste die Leitung des Bauamtes innehatte, konnte trotz mehrerer Ausschreibungen nicht gefunden werden. Und während zuvor eine Leitung für einen Fachdienst Stadtplanung und Bauaufsicht gesucht wurde, dem fundamentales Wissen in beiden Bereichen abverlangt wurde, geht es nun deutlich spezialisierter zu. Die jeweiligen Stellen sollen laut Auskunft des Norder Bürgermeisters zeitnah ausgeschrieben werden, um die Rückstände in den jeweiligen Fachdiensten weiter abarbeiten zu können.
Die Neuausrichtung ist zudem ein Teil der Restrukturierungsmaßnahmen, die die Probleme der Vergangenheit lösen sollen. Denn das Bauamt ist im Ansehen der Bevölkerung massiv in Verruf geraten, unter anderem durch teils monate- oder gar jahrelange Wartezeiten. Und neben den zu besetzenden Leitungspositionen werden die jeweiligen Fachdienste auch personell aufgestockt. Zum einen haben zwei neue Stadtplaner bereits ihre Arbeitsverträge unterschrieben, zum anderen soll noch eine zusätzliche Verwaltungskraft im Bereich der Koordination und des Managements unterstützen.
Zwei Mitarbeiter für die Entwicklung der Stadt verantwortlich
Im Fachdienst Stadtentwicklung wird damit das Personal quasi verdoppelt, denn bislang waren durch einen längerfristigen Krankheitsfall nur zwei Mitarbeiter mit der Stadtentwicklung betraut und für diese verantwortlich. Deshalb gibt es auch einen immensen Rückstand in der Bearbeitung der Bebauungspläne: „Die Stadt ist abgesoffen und es wurden nicht früh genug die Weichen gestellt“, kommentierte Eiben die noch vorhandene Problematik.
