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Nach Großeinsatz in Norden Verfahren gegen mutmaßlichen Brandstifter eingestellt

Der Brand des Reifenlagers an der Bahnhofsstraße zog im August einen Großeinsatz in Norden nach sich. Das Verfahren gegen einen tatverdächtigen Jugendlichen wurde nun eingestellt.

Der Brand des Reifenlagers an der Bahnhofsstraße zog im August einen Großeinsatz in Norden nach sich. Das Verfahren gegen einen tatverdächtigen Jugendlichen wurde nun eingestellt.

Freiwillige Feuerwehr Norden

Norden - Der Großeinsatz durch den Brand eines Reifenlagers an der Bahnhofstraße Norden im August hat für den mutmaßlichen Verursacher keine strafrechtlichen Folgen: Wie die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund und die Staatsanwaltschaft in Aurich auf Anfrage mitteilten, wurde das Verfahren gegen den Tatverdächtigen eingestellt – weil er minderjährig ist. Der Jugendliche aus Norden steht demnach im Verdacht, das Feuer verursacht haben, das am 23. August eine Alarmierung von über 100 Rettungskräften der Freiwilligen Feuerwehr, Polizei und des Roten Kreuzes nach sich zog. Der Einsatz zog sich damals rund 1,5 Stunden hin, die Feuerwehr konnte durch schnelles Eingreifen eine Ausbreitung des Feuers auf die anliegende Werkstatt verhindern. Der Schaden durch den Brand liegt trotzdem im fünfstelligen Bereich.

Erziehungsgedanke statt Strafe

Wie Staatsanwaltschaftssprecher Jan Wilken erklärte, ist das Verfahren auf rechtlicher Seite beendet. Völlig ungeschoren kommt der mutmaßliche Täter aber nicht davon, denn: „Es wurde eine erzieherische Maßnahme bestimmt. Das ist etwas, das im Jugendstrafrecht liegt und in solchen Fällen zur Anwendung kommt“, so Wilken. In Fällen wie diesem, wo eine Bestrafung weder rechtens noch als sinnvoll erachtet wird, soll der Erziehungsgedanke dann zur Vermeidung einer Wiederholung führen. Der junge Mann gelte deshalb künftig nicht als vorbestraft.

Arne Haschen
Arne Haschen Digitalteam Wesermarsch
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