Norden - Der Real-Markt in Norden hat keine Zukunft mehr – der Standort an der Straße Glückauf soll aber auch künftig als Supermarkt genutzt werden. Doch wer kommt für die Nachfolge in Frage? Wir haben uns bei verschiedenen Unternehmen umgehört, wer Pläne für den Standort haben könnte.
Absagen und „keine Auskunft“
Eine klare Absage nach Norden erteilt dabei Rewe-Sprecherin Alissa Nechwatal: „Die Übernahme des Real-Marktes können wir Ihnen nicht bestätigen“, schreibt sie in einer schriftlichen Stellungnahme. Edeka Minden ist ebenfalls zurückhaltend, wenn auch weniger deutlich: Sprecherin Miriam Pöttker teilt lediglich mit, dass man zur Zukunft des Real-Standortes „keine Auskunft geben“ könne. Dabei bezieht sich Pöttker auch auf die Anfrage, ob ein Umzug des bestehenden E-Centers in Norden an einen neuen Standort angedacht ist.
Keine Übernahme durch Bünting
Und auch die Bünting-Gruppe mit ihren Famila- und Combi-Märkten hat aktuell kein Interesse an einem weiteren Standort in Norden: „Nach interner Rücksprache können wir Ihnen mitteilen, dass wir den Real-Markt in Norden nicht übernehmen“, schreibt Bünting-Pressereferentin Martina Monsees.
Weitere Informationen folgen „zeitnah“
Einzig die Schwarz-Gruppe mit ihren Lidl- und Kaufland-Märkten beantwortet eine Anfrage dieser Zeitung mit einer vagen Aussage: „Die ersten Filialen haben wir bereits integriert, weitere werden nach und nach folgen“, schreibt Alisa Götzinger von der Unternehmenskommunikation bei Kaufland. „Da die Integrationen von verschiedenen Faktoren abhängig sind, bitten wir Sie um Verständnis, dass wir keine Angaben zu möglichen zukünftigen Filialen machen können.“ Man werde aber bei jeder Filialübernahme „zeitnah“ Informationen herausgeben.
Es gibt aber bereits Planungen
Klar ist indes schon jetzt, dass der neue Betreiber „weitreichende konzeptionelle und bauliche Veränderungen“ plant, wie Real-Sprecher Markus Jablonski Anfang Januar mitgeteilt hatte. „Dies wird zeitlich so umfangreich sein, dass die Voraussetzungen für einen Betriebsübergang in diesem Fall nicht vorliegen“, erklärte er den Hintergrund für die Schließung des Marktes am 30. Juni.
