Norden - Nun hat es doch geklappt: Die Stadt Norden hat elf Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des 11. Norder Kinder- rund Jugendparlaments (JuPa) gefunden, teilt die Verwaltung mit. Die Wahl findet in der kommenden Woche statt. Im Februar haben sich die jungen Leute im Jugendhaus der Stadt Norden getroffen, um den Wahlkampf einzuläuten. Es sind: Lea-Marie Morbach (13), Siebo Schröder (14), Montasser Issa (14), Erik Uden (19), Maike Schipper (15), Cedric Janssen (17), Merle Gatena (17), Nico Kemena (19), Timo Lorenz (13), Paul Blum (17), Femke Lottmann (14).
Ziele und Ideen wurden besprochen
Zusammen mit den Beschäftigten des Jugendhauses, André Janssen und Marina Nagel, konnten sich die
Jugendlichen im Alter von 13 bis 19 Jahren zum ersten Mal kennenlernen und miteinander teilen, warum sie an einer Mitarbeit im JuPa interessiert sind. Es wurden erste Texte für die Veröffentlichung in der Presse erarbeitet, sowie Ziele und Ideen miteinander besprochen. Sehr schnell wurde klar, dass die Jugendlichen sich nicht nur auf Themen beschränken wollen, die nur die Jugend betreffen.
Es wurde über mehr Freizeitangebote für Jugendliche, wie zum Beispiel die Forderung nach einem Schwimmbad oder einem Kino gesprochen, aber ebenso über Themen, die sich in der großen Politik bewegen, wie Digitalisierung, Umweltschutz oder Teilhabe.
Bequem vom Smartphone aus können Jugendliche die Kandidaten wählen. Bild: dpa
Wunsch: öffentliche Treffmöglichkeiten
„Mehr öffentliche Treffmöglichkeiten für Jugendliche, öffentlicher Fußballplatz und mehr Mädchen-Fußballmannschaften oder generell“ stehen etwa auf der Wunschliste der 13-jährigen Lea-Marie Morbach. Zudem findet sie: „Viele Spielplätze sollte mal erneuert oder vergrößert werden.“
„Plätze nur für Jugendliche, um sich zu treffen“, stehen zum Beispiel bei der 15-jährigen Maike Schipper ganz oben auf der Agenda. Mehr Freizeitmöglichkeiten und Mitbestimmungsmöglichkeiten für Jugendliche ziehen sich als roter Faden durch alle Steckbriefen der jungen Kandidatinnen und Kandidaten.
Der 17-jährige Paul Blum hat dabei ein konkretes Arbeitsfeld im Sinn: „Bei der massiven Umgestaltung des Doornkaatgeländes in den nächsten Jahren möchte ich dafür sorgen, dass die Interessen und Wünsche von euch eingebracht werden. Indem ich im JuPa mithelfen werde, Diskussionsrunden für die Interessierten und Betroffenen einzurichten. Dabei wollen wir gemeinsam Ideen entwickeln, welche wir später mit Nachdruck in der Stadtpolitik vertreten werden.“
Stimmabgabe mit dem Smartphone
In der Zeit von Montag, 13. März bis Freitag, 17. März, haben wahlberechtigte Norder Kinder und
Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren, die Möglichkeit, das neue JuPa der Stadt Norden zu wählen, das aus neun Mitgliedern bestehen soll. In diesem Jahr wird es erneut ein elektronisches Wahlverfahren geben. Die Jugendlichen müssen für ihre Stimmabgabe kein Wahllokal mehr aufsuchen, sondern können komfortabel von ihrem Smartphone oder einem anderen mobilen oder stationären Gerät aus ihre Stimme abgeben. Dennoch sei sichergestellt, dass die Stimmenabgabe geheim und nur durch die Wahlberechtigten erfolgt, erklärt die Stadtverwaltung.
