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Hohe Spende für Hospiz in Hage Grundsteuer-Anträge bereiten keine schlaflosen Nächte mehr

Die Vorsitzende des Fördervereins „Hospiz am Meer“ , Miriam Glave, bekam von Uwe Vinke (links) und Johannes Schinnen die letzte Rate einer Gesamtspende von 22.526 Euro im Schatzkästchen überreicht. Das Geld stammt aus der Hilfsaktion des SoVD Norden zur neuen Grundsteuer.

Die Vorsitzende des Fördervereins „Hospiz am Meer“ , Miriam Glave, bekam von Uwe Vinke (links) und Johannes Schinnen die letzte Rate einer Gesamtspende von 22.526 Euro im Schatzkästchen überreicht. Das Geld stammt aus der Hilfsaktion des SoVD Norden zur neuen Grundsteuer.

privat

Norden - Die Grundsteuer kann auch etwas Gutes bewirken. Dies zeigte der Ortsverband im Sozialverband Norden (SoVD) in den vergangenen 16 Wochen mit seiner Grundsteuer-Hilfsaktion. Letztlich kamen dabei 22 526 Euro für das neue Hospiz am Meer zusammen. Beim Tag der offenen Tür im Hospiz wurde nun die Hilfsaktion beendet und die letzte Spendenrate an die Vorsitzende des Fördervereins, Miriam Glave, übergeben.

Hilfe beim Ausfüllen

Seit August hatten Johannes Schinnen und Uwe Vinke aus dem Vorstand des SoVD-Ortsverbandes Norden ihre Hilfe beim Ausfüllen der Anträge zur Grundsteuer über Elster angeboten. Sie selbst leisteten ihre Arbeit ehrenamtlich, baten aber um eine Spende für das Hospiz am Meer. In Abstimmung mit den Finanzbehörden war dieser Weg laut Abgabenordnung (§87d) zur Unterstützung der elektronischen Datenübermittlung gefunden worden.

Insgesamt wurden von Johannes Schinnen und Uwe Vinke rund 750 Anträge ausgefüllt und über die Finanzplattform Elster an das Finanzamt übermittelt. Es waren besonders ältere Grundeigentümer, die um Hilfe baten. Einige hatten „schlaflose Nächte“ hinter sich, andere sahen sich „vollkommen überfordert“ und andere hatten überhaupt keinen Computer, so die beiden.

750 Anträge

Nach der Dateneingabe gab es immer wieder glückliche Gesichter. „Ohne die Unterstützung der Kreisvolkshochschule in Norden wäre die Hilfsaktion kaum möglich gewesen“, erklärten Johannes Schinnen und Uwe Vinke. Sie konnten dort für ihre Hilfsaktion fast täglich einen Computerraum nutzen. Papier und Toner für die Antragsausdrucke wurden zudem gestellt. Über die Telefonzentrale bekam mancher Hilfesuchende den Kontakt zu den beiden Ehrenamtlern.

Schinnen und Vinke dankten bei der Spendenübergabe besonders auch ihren Frauen Ute Schinnen und Rita Wesemann, die während der vergangenen Monate oft Telefondienst leisteten. Bei ihnen liefen die Anfragen auf, die von den Männern dann weiter bearbeitet wurden. „Die große Nachfrage wurde an manchen Tagen zur Vollzeitstelle“, erklärten beide.

Inzwischen ist es ruhig geworden und die Hilfsaktion des SoVD-Ortsverbandes ist beendet. Die Vorsitzende des Fördervereins Hospiz am Meer, Miriam Glave, freute sich über die große Geldsumme. Das Geld wird in weitere Ausstattung und den Garten des neuen Gebäudes investiert. Zudem ist es eine gute Grundlage der zukünftigen Hospiz-Arbeit, unter anderem für den jährlichen ein Anteil an den Betriebskosten.

Arne Haschen
Arne Haschen Digitalteam Wesermarsch
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