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Landkreis Aurich winkt ab In Stadt Norden werden doch keine Flüchtlingsunterkünfte errichtet

Eigentlich sollten in der Stadt Norden zwei Unterkünfte für Geflüchtete entstehen – doch diese Pläne liegen nun vorerst auf Eis.

Eigentlich sollten in der Stadt Norden zwei Unterkünfte für Geflüchtete entstehen – doch diese Pläne liegen nun vorerst auf Eis.

dpa

Norden - Nun also doch nicht: Die Planungen für zwei Gemeinschaftsunterkünfte für geflüchtete Menschen in der Stadt Norden wurden vorerst abgebrochen, wie die Pressestelle des Landkreises Aurich und der erste Stadtrat der Stadt Norden, Marcus Aukskel, auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigten. Es wird also keine Einrichtungen auf dem ehemaligen Reithallengelände in Bargebur geben, genau sowenig werden die entsprechenden Planungen im Bereich des Möbelhauses Pflüger fortgesetzt.

Der Platz wird aktuell nicht gebraucht

„Der aktuelle Stand ist, dass der Platz erstmal nicht gebraucht wird“, sagte Aukskel. „Deshalb brauchen wir auch keinen Platz vorhalten.“ Die Fläche in Bargebur bleibe deshalb vorerst unbenutzt. Wie das Pflüger-Gelände, abgesehen von der weiter in Betrieb stehenden Tischlerei sowie den „Norder Filmstudios“ der Ostfriesenkrimi-Produktion im ehemaligen Ausstellungshaus, dauerhaft genutzt werden soll, wird derzeit verwaltungsintern ausgearbeitet. Das hatte Bürgermeister Florian Eiben (SPD) in einem vergangenen Gespräch mit unserer Redaktion betont.

Quote übererfüllt – deutlich weniger Zuweisungen

Doch warum genau wurden plötzlich die Planungen für die Gemeinschaftsunterkünfte in der Stadt Norden abgebrochen? Das liegt an den Flüchtlingszuweisungszahlen, die sich in der jüngeren Vergangenheit deutlich verändert haben. Das Land Niedersachsen hat seine Quote demnach bereits übererfüllt und nur noch vereinzelt kommen Geflüchtete in die Region. Der Kreis Aurich sieht sich durch seine Anstrengungen im Bereich der Kaserne in Aurich, wo die kreisweit größte Gemeinschaftsunterkunft eingerichtet wird, ausreichend gut aufgestellt für mögliche Zuweisungen. Sollten die Zuweisungszahlen allerdings in naher oder ferner Zukunft deutlich ansteigen, könnten die Planungen für weitere Unterkünfte, beispielsweise in der Stadt Norden, wieder aufgenommen werden.

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Aike Sebastian Ruhr
Aike Sebastian Ruhr Ostfriesland-Redaktion/Norden
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Arne Haschen Digitalteam Wesermarsch
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