Juist - Die Hafenentwicklung in Juist wird eines der wichtigen Themen, mit denen sich der neue Rat zu beschäftigen hat. Zumindest war dies ein wesentlicher Teil der Wahlprogramme im vergangenen Jahr. Auf der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses wurde noch einmal deutlich, dass der Juister Hafen für die rund 50 000 jährlichen Fahrgäste nicht ausgelegt ist. Weder gibt es im östlichen Bereich wettergeschützte Wartebereiche, noch öffentliche Toiletten in direkte Nähe. Das einzig fest und hochwassersichere Gebäude ist das der Seenotretter und dem Segelklub Juist, das sich beide teilen.

Die Verwaltung hatte nun in der jüngsten Sitzung einen Beschlussvorschlag mit drei Ansätzen präsentiert, wobei die erste lediglich daraus bestand, für das Gepäck einen Kofferanhänger aufzustellen und eine entsprechende Beschilderung mit Hinweis aus die Toiletten anzubringen. In der zweiten Variante sollten zwei Unterstände als Wetterschutz errichtet werden. Und die dritte Alternative wäre die Aufstellung eines richten Wartecontainers. Zum Schluss versprach Bürgermeister Tjark Goerges: „Container sind keine langfristige Lösung. Es gibt entsprechende Anträge, um den Hafen weiterzuentwickeln. Wir müssen unseren Gästen mehr bieten.“