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Pavillon in Norden Klaus-Peter Wolf-Ausstellung bis auf unbestimmte Zeit geschlossen

Die „Welt der Ostfriesenkrimis“ im Norder Pavillon ist Geschichte – bis auf unbestimmte Zeit gibt es erstmal keine Möglichkeit mehr, eine Ausstellung zu besuchen.

Die „Welt der Ostfriesenkrimis“ im Norder Pavillon ist Geschichte – bis auf unbestimmte Zeit gibt es erstmal keine Möglichkeit mehr, eine Ausstellung zu besuchen.

Archiv/Ruhr

Norden - Die Klaus-Peter Wolf-Ausstellung im Norder Pavillon auf dem Marktplatz ist geschlossen, die Exponate sind eingesammelt und die Türen für Besucher verschlossen. Für echte Fans und jene, die auf den Spuren des Bestseller-Autors wandeln wollten, gibt es allerdings noch mehr schlechte Nachrichten: Denn die Ausstellung sollte ursprünglich in das ehemalige Pflüger-Möbelhaus, das die Stadt gekauft hat, verlagert werden. Doch aus einem nahtlosen Übergang ist nichts geworden, bis heute ist unklar, wann die Ausstellung im ehemaligen Möbelhaus startet, wie eine Sprecherin der Stadt auf Nachfrage mitteilte: „Tatsächlich verhält es sich genau so, dass es nach dem Abbau, der gerade läuft, bis auf Weiteres keine Ausstellung gibt.“ Das Gebäude wird vom Zentralen Gebäudemanagement übernommen und es stehen unter anderem eine Bestandserfassung, mögliche Reparaturen und gegebenenfalls Renovierungsarbeiten an.

Zukunft des Pavillons noch nicht final entschieden

Derweil ist noch ungewiss, wie es nun genau im Pavillon weitergeht. Die Stadt hatte das prominente Gebäude von den Wirtschaftsbetrieben der Stadt Norden, einem Tochterunternehmen, erst kürzlich erworben. Zunächst klang es so, als sei es beschlossene Sache, dass der junge Verein Kulturbrennerei Doka sich der Immobilie annimmt und dort wieder ein Café für jedermann installiert. Dem Verein schwebte eine Art Begegnungsstätte vor, in der „unterschiedliche Menschen zusammenkommen und sich austauschen können“, wie es in einer Sitzungsvorlage hieß. Der Pavillon auf dem Marktplatz wird ein zentraler Anlauf- und Versammlungsort für die vielfältig zersplitterten Gemeinschaften in Norden werden, allen voran für diejenigen, die desintegriert sind oder unter Einsamkeit leiden. [...] Der Verein beabsichtigt im sogenannten Marktpavillon einen Begegnungsort aufzubauen. An diesem Ort soll es die Möglichkeit zur Vernetzung für Initiativen, Vereine und Einzelpersonen, soziokulturelle Angebote (z.B. Konzerte, etc.), interaktive Ausstellung und Podcasts über die Sozialgeschichte und Politik Nordens sowie ein gemeinwohlorientiertes Café geben.“

Verein will Pavillon mit neuem Leben füllen

Doch ob das so klappt, ist fraglich. Zwar hatte die Politik Zustimmung signalisiert, von der Pressestelle der Stadt hieß es aber nun auf Anfrage: „Er soll – zumindest noch – nicht umgestaltet werden.“ Aber: „Es besteht die Absicht, dass der Verein Kulturbrennerei DoKa e.V. den Pavillon reaktiveren möchte. [...] Erste Gespräche zwischen Verwaltung und Verein haben stattgefunden. Auch eine gemeinsame Besichtigung wird folgen.“ Der Verein wiederum war für eine Stellungnahme nicht bereit, will mit einem Gespräch erst warten, bis die Gespräche mit der Stadt gelaufen sind, wie Janine Bohne vom Vorstand des Vereins Kulturbrennerei Doka mitteilte.

Aike Sebastian Ruhr
Aike Sebastian Ruhr Ostfriesland-Redaktion/Norden
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