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Neuer Ostfriesland-Krimi von Klaus-Peter Wolf Krieg gegen die Polizei: Die Gier kommt mit einem großen Knall

Klaus-Peter Wolf

Klaus-Peter Wolf

Ute Bruns

Ostfriesland - Keine große Vorrede nötig: Schon im dritten Satz lässt es Klaus-Peter Wolf knallen – und das nicht im übertragenen Sinne: Vor der Polizeiinspektion in Aurich geht eine Bombe hoch. Ziel der Explosion ist augenscheinlich ein Kollege von Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen. Die hat in ihrem 17. Fall derweil aber noch ganz andere Sorgen.

Der Inhalt

Der Anschlag auf die Polizei ereignet sich ausgerechnet am ersten Arbeitstag der neuen Polizeidirektorin Elisabeth Schwarz, die sofort urteilt: „Jemand führt Krieg gegen uns“. An Schwarz und ihre Marotten müssen sich Klaasen, Frank Weller, Rupert und Co. erstmal gewöhnen, denn ihre bestimmende, extravagante Art passt so gar nicht zum ostfriesischen Ermittlerteam. Dass vorschnell und fälschlicherweise zwei Journalisten verdächtigt, festgenommen und verhört werden, ist ihrem Standing wenig zuträglich.

Parallel zum Trubel in der Polizeidirektion verschwindet im Norder Café ten Cate eine Servicekraft und schnell stellt sich heraus, dass die zuverlässige Anneliese nicht die ist, die sie vorgibt zu sein. Ann Kathrin Klaasen muss sich fragen, welchem Fall sie eine höhere Priorität zugesteht – und ob es sogar einen Zusammenhang gibt.

Die Entstehung

Die Idee zum Roman kam Wolf an einem seiner bekanntesten Roman- und Filmschauplätze, dem Café ten Cate. Als regelmäßiger Gast dort habe er die Vertrautheit der Kollegen untereinander, aber auch mit den Gästen beobachtet. „Alle nennen sich beim Vornamen. Man denkt schnell, man kenne die Menschen dort gut, weil man sie häufig um sich hat. Nur, was passiert eigentlich, wenn dort jemand nicht zur Arbeit kommt und nicht mehr erreichbar ist?“ Auf diese Frage hatte Café-Chef Jörg Tapper spontan keine Antwort, also erdachte sich der Krimi-Autor eine und drehte den Spin auf eine komplette Romanhandlung weiter.

Die Serie

„Ostfriesengier“ ist der 17. Teil der Ostfrieslandkrimi-Reihe. Die Nachfrage ist schon im Vorfeld hoch: Fast 180 000-mal haben Leser das neue Buch vorbestellt, das der Fischerverlag in einer ersten Auflage von 250 000 Exemplaren druckt. Dabei war die Serie nicht von Beginn an so erfolgreich, erst mit dem sechsten Teil „Ostfriesenangst“ kam der Durchbruch. „Es gab zwischenzeitlich durchaus die Angst, dass der Verlag nicht weitermachen will“, sagt Wolf, „doch die haben glücklicherweise einfach weitergemacht.“ Zum Vergleich: Der erste Teil der Reihe erschien 2007 mit einer Auflage von 10 000 Exemplaren, bis heute wurde es 700 000-mal verkauft.

Der Blick nach vorn

Auf gleich zwei weitere Krimi-Romane dürfen sich Wolf-Fans in diesem Jahr noch freuen: Am 24. Mai startet mit „Ein mörderisches Paar“ eine neue Trilogie, in der Serienliebling Dr. Bernhard Sommerfeldt seine Rückkehr feiert. Und gegen Jahresende wird „Der Weihnachtskiller“ sein Unwesen treiben. Auf literarischer Ebene gönnt Klaus-Peter Wolf Ostfriesland keine Ruhe.

„Ostfriesengier“ erscheint im Fischer-Verlag am Dienstag, 31. Januar.

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Lasse Deppe
Lasse Deppe Mitglied der Chefredaktion (Lokales)
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