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NWZonline.de Region Ostfriesland Landkreis Aurich Norden

Freizeit in Norddeich: „Es ist ein Meilenstein für unseren Tourismus“

19.06.2021

Die „Wasserkante“bezeichnet die Neugestaltung des gesamten Vordeichgeländes in Norddeich. Fertiggestellt wurden seit Baubeginn 2019 bereits große Teile der Promenade, das Wattfenster mit den Stufen ins Meer, die Meeresterrassen under der sogenannte „Ausguck“, ein windgeschützter Platz in exponierter Lage direkt am Wasser.

Im April wurde mit dem dritten und letzten Bauabschnitt für 8,4 Millionen Euro begonnen. Dabei wird die Strandpromenade als Rundweg fertiggestellt, eine Dünenlandschaft mit Salzwiesen und Lehrpfad entsteht. Die Deichübergänge werden erneuert, um einen barrierefreien Zugang zum Strand zu ermöglichen. Hier sieht sich die Kurdirektion trotz Verzögerungen noch im Zeitplan.

Das Projekt Wasserkante kostet mehr als 15 Millionen Euro, vier Millionen mehr als geplant. Ursprünglich wurde von einem Eigenanteil vom 5,2 Millionen Euro ausgegangen. Geschultert von den Wirtschaftsbetrieben Norden (WBN).

Norddeich. Das Projekt „Wasserkante“ gilt als Meilenstein für den Tourismus in Norddeich. Die Emder Zeitung sprach mit Armin Korok, Geschäftsführer Tourismus und Bäder, der in dem Küstenort für den Fremdenverkehr zuständig ist.

Frage: Zur Zeit ist der dritte und letzte Bauabschnitt für das Projekt Wasserkante aktuell. Wie sehen Sie den Zeitplan?

Armin Korok: Wenn nichts unvorhergesehenes passiert, werden die Tiefbauarbeiten voraussichtlich im Spätsommer 2021 im Wesentlichen abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2022 folgen dann noch der Aufbau der Ausstellungs- und Sanitärcontainer, der Möblierung und der Spielgeräte, die Installation der Geländer sowie Pflanzarbeiten. Die gesamte Maßnahme soll rechtzeitig zur Hauptsaison 2022 fertiggestellt sein.

Frage: Welche Bedeutung hat das Projekt Wasserkante für die Stadt Norden und den Kurort Norddeich?

Sie ist ein Meilenstein in der touristischen Entwicklung des Nordseeheilbades Norddeich, indem die gesamte Strandinfrastruktur für die nächsten Jahrzehnte wettbewerbsfähig und zeitgemäß erneuert wurde. Die Wasserkante wird zusätzliche Gäste nach Norddeich ziehen, neue Zielgruppen ansprechen und erheblich zur Saisonverlängerung beitragen. Über den Anstieg der Kaufkraft, neu geschaffene Arbeitsplätze und ein erhöhtes Aufkommen an Steuern und Abgaben profitiert davon auch die Stadt Norden.

Frage: Wie ist im Moment die Situation, auf die sich Hundebesitzer für diese Saison und nach Abschluss der Arbeiten einstellen müssen?

In der Saison 2021 bleibt die Interims-Hunde-Auslauffläche am bisherigen Standort im östlichen Bereich des Strandes bestehen. Die Promenade und das vorgelagerte Wattenmeer sind mit angeleinten Hunden begehbar. Nach Ablauf der Brut- und Setzzeit steht die Freilauffläche in der Zone 3 des Nationalparks ganz im Westen des Strandes ab 16.07. wieder für unangeleinte Hunde zur Verfügung. Aufgrund der Bauarbeiten ist die Fläche allerdings in diesem Jahr verkleinert und leider nur eingeschränkt erreichbar.

Frage: Wie geht es weiter?

Im Frühjahr 2022 wird der Hundestrand wieder auf die bekannte, aber verkleinerte und eingezäunte Fläche im Westen zurückverlegt. Für den Zugang zur Freilaufzone im Nationalpark wird voraussichtlich im April 2022 eine zusätzliche Treppe in das bestehende Deckwerk eingesetzt. Menschen mit Handicap können dann die Freilauffläche im Wattenmeer über eine Rampe erreichen. Die Promenade ist weiterhin mit angeleinten Hunden benutzbar.

Frage: Dürfen Hunde künftig noch frei und ohne Leine am Strand laufen?

Ja, innerhalb des eingezäunten Hundestrandes und in der Zone 3 des Nationalparks mit Ausnahme der Salzwiesen und außerhalb der Brut- und Setzzeit (01.04. bis 15.07).

Frage: Wie ist der aktuelle Stand bezüglich des Freibades Norddeich? Gehört das Freibad zum Projekt Wasserkante?

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat den Ersatzneubau eines Freibades außendeichs für eine Förderung vorgesehen. Für die Kommune beginnt jetzt das eigentliche Zuwendungsverfahren mit der Erstellung von Antrags- und Bauunterlagen, die seitens des Zuwendungsgebers geprüft werden. Die momentanen Planungen gehen von einer Beckengröße von 45 x 26 m aus, die vorläufigen Nettokosten liegen geschätzt bei 5,4 Mio. Euro. Unter optimalen Voraussetzungen könnte eine Inbetriebnahme voraussichtlich im Jahr 2025 erfolgen.

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